Foto-Shooting mit Nils Heitmann.

Vorgeschichte

Ich werde gleich von meinem Foto-Shooting mit imageGolf berichten.
Doch bevor ich das tue erachte ich es als sinnvoll, ein paar Informationen über mich und meiner Golfkarriere preiszugeben.
Angefangen habe ich in den 90er als Jugendlicher mit dem Golfsport. Meine Eltern waren darüber sehr glücklich. Ich wurde schnell gut, erspielte mir ein einstelliges Handicap und wurde Clubmeister.
Doch wie es dann so ist: Abi-Stress, Studium in einer anderen Stadt und danach der erste Job. Was blieb auf der Strecke? Genau. Mein Golfspiel.
Meine Eltern waren darüber traurig und haben mich immer wieder versucht zum Golfen zu animieren. Aber irgendwie fand ich nicht mehr den Zugang & die Zeit zu dem Sport der mir so schöne Erlebnisse bescherte.
Dann kam mein Vater vor einiger Zeit auf eine Idee. Er schenkte mir ein Golf-Foto-Shooting mit imageGolf und sagte nur lapidar: „in einer Woche ist das Shooting. Ist schon alles bezahlt und nicht rückgängig zu machen“.
Da es nur sehr wenige Fotos von damals gab die mich beim Golfen zeigen, fande ich seine Idee ganz sympathisch.
Doch nun kam Unruhe in mir auf. Werde ich den Ball überhaupt noch ordentlich treffen? Um meine Sorge zu beseitigen beschloss ich, dass ich vor dem Foto-Shooting unbedingt noch ein wenig auf der Range trainieren müsste. Gesagt, getan. Am nächsten Tag fuhr ich nach Feierabend in den Golf Club. Ich gebe zu: ich war ganz schön nervös. Dann schlug ich, nach langen Jahren der Golf-Abstinenz, meine ersten Bälle und war überrascht wie gut das noch ging. Ok, etwas unrund und unsicher-  aber meine Draw-Flugkurve war sofort wieder da. Wo ich schon mal hier war ging ich auch noch etwas Putten & Chippen und genoss danach den Sonnenuntergang auf der tollen Clubhaus-Terrasse. Dabei dachte ich mir so: „Mensch Nils, warum hast du das so lange nicht mehr gemacht?“. Die nächsten Tage verbrachte ich genauso. Damit fühlte ich mich bestens präpariert für das Foto-Shooting.

Tag des Foto-Shootings

Das Coole ist, dass ich Stefan und Fred schon lange kenne. Mit Stefan hatte ich vielfach beruflich zu tun und mit Fred habe ich damals oftmals bei Jugend-Turniere um das 1. Brutto gerungen.
Wir trafen uns um 17.30 Uhr, schnappten uns zwei Carts und eigentlich dachte ich nun wir würden locker mal 9 Loch spielen und Stefan schießt dabei ein paar nette Fotos….Falsch gedacht!
Was Stefan und Fred nun in den ca. 3-stündigen Foto-Shooting ablieferten kann ich nur mit einem Wort beschreiben: Vollprofis!
Zuerst war mir nicht ganz klar warum ein PGA-Golfprofessional (Fred) mit dabei ist. Doch schon nach den ersten Fotos hatte ich es verstanden. Fred suchte die passenden Orte auf dem Golfplatz aus, die die einzelnen Schläge (Chip, Putt, Bunker etc.) bestmöglich präsentierten. Stefan legte dann entweder sein Veto ein, wenn z.B. der Hintergrund nicht so war wie er es sich wünschte, oder (ziemlich professionell wie ich finde) wenn seine App die er auf seinem Handy hat, einen Sonnenstand prognostizierte der zu viel Schatten ins Bild bringen würde. Wie die beiden miteinander harmonierten, jeder die Kompetenz des Anderen akzeptierte, hatte letztendlich nur ein gemeinsames Ziel: „lass uns die besten Golfbilder produzieren, die Nils Heitmann jemals von sich haben wird“. Fred assistierte Stefan, hielt einen Reflektor damit noch etwas mehr Licht in mein Gesicht fiel. Stefan wiederum wiederholte Fotos, wenn Fred z.B. sagte, dass das Divot nicht genügend war und der Schlag tatsächlich zu dünn von mir getroffen wurde.
Kurzum: falls du diesen Blog-Artikel liest gebe ich dir den Tipp- lass die beiden einfach Ihren Job machen.
Ich gebe offen zu das ich nach den 3 Stunden echt geschafft war. Ich hatte noch niemals als „Model“ fungiert, doch nun habe ich wirklich Respekt vor diesem Beruf. Ich habe viele Schläge absolviert, in manchen Positionen „gepost“, wurde immer wieder zu einem lächeln angeregt und musste einige Golfschläge mehrfach wiederholen. Weiterer Tipp den ich dir ebenfalls nur geben kann: denkt an etwas zu trinken und habe mehrere Golfoutfits dabei. Daran habe ich leider nicht gedacht. Das nächste Mal weiß ich es. Für mich, soviel ist klar, wird es bestimmt ein nächstes Mal geben.

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Das Resultat-die fertigen Fotos

Stefan sandte mir abends noch 5 von ihm überarbeitete (retuschierte) Fotos zu.
Was soll ich sagen? Ich war sprachlos!
Eines davon habe ich sofort als mein Profil-Bild bei WhatsApp eingestellt. Die Resonanz kam prompt! Ich bekam eine sms nach der anderen und alle waren genauso begeistert von dem Bild wie ich!
Ich sage es frei heraus: die Fotos die imageGolf mir 4 Tage später zusandte übertrafen alle meine Erwartungen! Ich hätte niemals gedacht, dass man solche Bilder von einem Golfspieler „schießen“ kann. Zumal ich mich nicht wirklich als fotogen einschätze. Das mir jemals Fotos gefallen könnten worauf ich abgebildet bin, erschien mir bis dato als ein Widerspruch an sich.

Meine Golf-Zukunft

Sie wird es wieder geben! Denn das Foto-Shooting war letztendlich der Auslöser dafür, dass ich meine lange „verschüttete“ Liebe zum Golfsport wiederentdeckt habe. Ich habe jetzt sogar schon wieder meine ersten Golfrunden mit meinem Dad und auch mit meiner Mutter gespielt. Die sind natürlich völlig begeistert darüber, dass ich wieder mit dem Golfen begonnen habe. Auch unseren nächsten Urlaub werden wir im November gemeinsam verbringen. Wohin es geht? Natürlich an die Algarve- zum Golf spielen!