Warum Online Eigen-Marketing für PGA-Golfprofessionals immer wichtiger wird.

Das Berufsbild des PGA-Golfprofessionals hat sich in den letzten 10 Jahren stark gewandelt. Vereinzelnd gibt es ihn noch, den „klassischen Club Pro“, der auch ohne Marketing- Maßnahmen seinen jährlichen Umsatz erwirtschaftet.
Zählst du dich selbst nicht zu dieser „Spezies“, dann solltest du, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein (oder zu bleiben), mit der Selbst-Vermarktung deiner Dienstleistung und eigenen Person intensiv auseinandersetzten.
Die Frage nach dem „Warum“ lässt sich dabei einfach beantworten: Weil das Verhalten der Golfschüler sich verändert hat.
Freizeitgolfer, die bereit sind in die Verbesserung Ihres Golfspiels und in Trainerstunden zu investieren, sind heutzutage informierter als dies noch vor 20 Jahren der Fall war.
You-Tube Videos über Golftechnik, lesen von Golfschwung Blog-Artikeln und Besuch von Golf-Websites, führen zu einem erhöhten Kenntnis-und Wissensstand der Golfspieler.
Wenn Amateurgolfer sich dazu entschließen einen Golflehrer zu konsultieren, dann möchten Sie vorab wissen was Sie erwartet. Welche Technik (Schwungmethodik) unterrichtet der Pro? Wie ist sein Ausbildungsstand? Welche Übungsgeräte verwendet der Golfcoach und in welchen Teilbereichen gilt er vielleicht als ein ausgewiesener Experte?
Neben den genannten Aspekten gibt es noch einen Aspekt, den du als Golflehrer nicht unterschätzen solltest: Viele Freizeitgolfer haben ein erhöhtes Interesse daran, möglichst schon im Vorfeld herauszufinden ob den auch die „Chemie“ zwischen Trainer & Spieler passen könnte!
All diesen Ansprüchen von Freizeitgolfern kannst du als PGA-Professional gerecht werden. Wenn du in dein Eigen-Marketing investierst und dazu bereit bist etwas von dir preiszugeben, damit sich Freizeitgolfer ein Bild von dir als Golflehrer bilden können!
Ein Golflehrer sollte daher, um in der heutigen digitalen Welt sichtbar zu sein und die Bedürfnisse von Golfschülern zu bedienen, mindestens folgende „Eigen-Marketing-Tools“ betreiben:

  • Website & Blog
  • Instagram Account
  • Facebook Account

Ich möchte nun einen groben Überblick darüber geben, was genau diese einzelnen Tools können (sollten) und worin der Mehrwert für dich als Professional besteht.

Website

Die Website ist deine Bühne. Hier kannst du alle deine Services aufzeigen und genauer beschreiben. Sei es, dass du eine Golfreise von dir bewirbst, aufzeigst was deine Schüler bei einer Platzrunde mit dir erwarten dürfen oder welches Übungsgerät wie funktioniert und was es dem Spieler zur Verbesserung seines Spieles bringt.

Ist deine Website sinnvoll programmiert, dann hat der interessierte Leser, dein (vielleicht kommender) Golfschüler, jederzeit die Möglichkeit seine E-Mail preiszugeben. Mit seiner E-Mail wiederum, kannst du dann über deine Website das (leider häufig unterschätzte) aber sehr wertvolle E-Mail Marketing betreiben.

Damit deine Dienstleistungen/Services nicht erst ab Seite 2 bei einer Google-Suche erscheinen, ist es wichtig, dass deine Website überhaupt gefunden wird. Wir sprechen hierbei von dem sogenannten „Local SEO“.  Es handelt sich dabei um lokale & regionale Suchmaschinenoptimierung. Ist es dein Bestreben, dich als Marke bekannt zu machen und neue Golfschüler zu generieren, sollte deine Homepage entsprechend programmiert sein!

Blog

Blogartikel schreiben bedeutet Arbeit und Zeit zu investieren. Doch das kann sich als sehr lohnenswert herausstellen. Zum einen kannst du deinen interessierten Lesern tiefgründige Informationen zu spezifischen Golfthemen geben. Lesen Sie hierbei Neues und Überraschendes, dann wirst du in den Augen der Leser deiner Blog-Posts schnell einen „Experten-Status“ erlangen.

Doch nicht nur deine Leser werden dich bei gut recherchierten Blog-Artikel so einschätzen, sondern auch Google wird dich als Experten auf deinem Gebiet bewerten. Wenn deine Blog-Artikel oft aufgerufen und idealerweise bis zum Ende gelesen werden, belohnt das Google mit einem besserem Ranking. Das führt dann für dich dazu, dass Google dich schnell auf Seite Eins einer entsprechenden Sucheingabe aufführt.

Instagram-Account

Weiter oben sprach ich davon, dass Freizeitgolfer im Vorfeld einer ersten Stundenbuchung gerne eruieren möchten, ob die Chemie zum voraussichtlich neuen Pro passt. Genau dafür ist die Social Media Plattform Instagram perfekt. Hier kannst du dich und deine Services durch Fotos optisch präsentieren. Ein weiterer positiver Aspekt von Instagram ist der, dass du selbst Freizeitgolfern folgen kannst (Follower wirst). Dadurch werden dich Golfspieler vielleicht überhaupt erst kennenlernen. Wenn du dann auch noch einige gute und nett gemeinte Kommentare zu den Posts der Golfer schreibst denen du folgst, kann sich dadurch eine digitale Beziehung aufbauen. Und wer weiß, vielleicht endet diese sogar mit einer Stundenbuchung bei dir?!

Besonders wertvoll haben sich regionale Hashtags herauskristallisiert. Möchtest du dich in deiner Region bekanntmachen und dort Reichweite erzielen, dann finde für dich sinnvolle Hashtags heraus. Folge Menschen und Firmen aus deinem regionalen Umfeld und du wirst überrascht sein, wie viele Personen dadurch Interesse an dich und dem Golfsport gewinnen.

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Facebook

Die Mutter aller Social Media App´s sollte auch in deinem Marketing-Mix vorhanden sein. Anders als auf Instagram kannst du hier jedoch nicht einfach jemanden folgen, sondern musst zunächst eine Freundschaftsanfrage stellen. Genau das macht jedoch die Beziehungen zu Menschen tiefgründiger & persönlicher als bei Instagram. Wenn du Golfspieler als Freunde bei Facebook gewonnen hast, darfst du davon ausgehen, dass Sie ein gesteigertes Interesse an deinen Services  haben.

Im direkten Vergleich ist Facebook gegenüber Instagram „textlastiger“. Soll heißen: auf Facebook sind die Nutzer/User dazu bereit mehr zu lesen was du postest. Darum kann Facebook gerade zum bewerben einer Golfreise oder eines Teaching-Aids welches du im Unterricht einsetzt, Interesse bei dem Leser erzeugen und zu einer Interaktion mit dir führen.

Woher die Zeit nehmen?

Freie Zeitfenster als Golfprofessional zu finden um sich intensiv um sein Eigen-Marketing zu kümmern ist ein Problem. Von März bis Oktober würde es bares Geld kosten, wenn du in dieser Zeit auch unterrichten könntest. Daher verlagern sich die freien Zeitenfenster für das Eigen-Marketing in die „Off-Season“. In den Monaten Dezember, Januar und Februar hat man als Golfprofessional mehr freie Zeitkapazitäten. Doch das birgt zwei Probleme:

  1. Die so wichtigen Fotos für deine Webside und Social Media Kanälen würden nur Golf im Schnee oder schlechte Platzbedingungen vermitteln.
  2. deine Golfschüler haben im Winter anderes im Sinn als an ihr Golfspiel zu denken. Es ist also demnach ein schlechter Zeitpunkt um mit seinen Posts oder seinem Blog-Artikel Aufmerksamkeit und Reichweite zu erzielen.

Mit genau dieser zeitlichen Problemstellung für Professionals haben mein Partner Stefan und ich mich intensiv auseinandergesetzt. Das erfreuliche: wir haben durch Automatisierungs-Mechanismen eine Lösung für das Problem gefunden!

Solltest du daran Interesse haben dann schreibe uns doch einfach eine Mail. Gerne führen wir mit dir ein Gespräch, analysieren wenn du es wünschst, deine Website auf Effektivität und deine Social-Media Accounts auf die Reichweite.

Wir freuen uns von dir zu hören.

Dein Kollege Fred